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StartLernstoffLuftfahrzeugkundeZündung & Anlasser

MODUL 6 · Luftfahrzeugkunde

Zündung & Anlasser

Du verstehst die Magnetzündung, den Magnet-Check und die Lebensgefahr des Kurzschlusskabels.

Worauf es ankommt

Merksatz

Der Propeller weiß nicht, dass die Zündung aus ist. Eigene Merkhilfe

Typische Prüfungsfallen
  • Drehzahlabfall null beim Magnet-Check für gut halten
  • Glauben, ohne Batterie laufe der Motor nicht
  • Den Propeller bei „Zündung aus" für harmlos halten

Das Lernvideo zu diesem Modul

Vertont, Modul 6 aus dem Sachgebiet Luftfahrzeugkunde. In der App läuft es auch ohne Netz.

So erklärt ExamWing

Eine Übungsfrage aus diesem Modul, mit der Begründung zu jeder Antwortmöglichkeit, auch zu den falschen. Genau das ist der Unterschied zum reinen Durchklicken eines Fragenkatalogs.

Ein Pilot stellt nach dem Abstellen fest, dass der Motor seines einmotorigen Flugzeugs trotz ausgeschaltetem Hauptschalter (Batterie/Generator) weiterlaufen würde. Wie ist das technisch zu erklären?

  1. Im Hauptschalter ist ein Kondensator, der die Zündspannung noch einige Minuten puffert.Falsch: Ein solcher Puffer existiert nicht; die Zündung hängt nicht an einer gespeicherten Spannung.
  2. Die Magnetzündung erzeugt ihren Zündstrom völlig unabhängig vom Bordnetz und braucht weder Batterie noch Generator.Richtig: Der drehende Magnet induziert die Zündspannung selbst, völlig ohne Bordnetz.
  3. Der Generator liefert auch bei ausgeschaltetem Hauptschalter weiter Strom an die Zündkerzen.Falsch: Bei ausgeschaltetem Hauptschalter ist der Generator vom Bordnetz getrennt und versorgt nichts.
  4. Die Restspannung der Batterie reicht aus, um die Zündung trotz ausgeschaltetem Hauptschalter zu versorgen.Falsch: Die Zündung bezieht ihren Strom gar nicht aus der Batterie, sondern aus dem Magneten.

Quelle: Physikalisches Grundprinzip der Magnetzündung (Induktion durch permanentmagnetischen Schwungmagneten)

Weiterlernen

Dieses Modul enthält in der App 6 Übungsfragen mit vollständiger Begründung, dazu Karteikarten, Fortschritt und Prüfungssimulation.

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Fachliche Grundlage: EASA Part-FCL mit den zugehörigen AMC und GM sowie die nationalen Veröffentlichungen. Eigene Formulierungen, keine Wiedergabe amtlicher Prüfungsfragen. Stand 2026-06-14.